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15.04.18 Gaisberg bei Saharastaub-Himmel, Nr. 16 (33 Gesamt)

Eckdaten:Parsch - Gersbergalm - Gaisberg (1287m) - Lichtmastensteig - Rundwanderweg - Gersbergalm - Parsch; 11km und 920hm in 3h 15min; Standardaufstieg in 1h 17min.

Die Ersatz-Ersatz-Ersatz-Tour. Ursprünglich wollte ich von Oberaudorf am Inn über Schwarzenberg, Nußlberg, Hechtlsee nach Kufstein wandern. Hab das Projekt aber wegen der derzeitigen Baustelle inklusive Verspätungen und Zugsausfälle übers Deutsche Eck fallengelassen. Alternative war ein gemütlicher Fotospaziergang von Neumarkt-Köstendorf über Tannberg (786m) und Buchberg (801m) nach Mattsee. Diesem machte kompakte Saharastaub-Bewölkung aber einen Strich durch die Rechnung, die Kontraste wären lausig gewesen. So frühstückte ich erstmal gemütlich auf dem Balkon und ging dann am Nachmittag meine Standardrunde. Erstmals in diesem Jahr ist der Anstieg komplett schneefrei zu begehen, weshalb ich meine Jahresbestzeit aufstellen konnte. Weil ich aber nur für mich gehe und für keinen Wettkampf, blieb ich trotzdem zum Fotografieren stehen.

Bild 1: Dunstiger Ausblick zum Göll aufgrund massiver Saharastaubzufuhr.

Bild 2: Tannenmeise (Periparus ater)

Bild 3: Charakteristisch die schwarzweiße Kopffärbung.

Bild 4: Die Wildkatze vom Hiesl lässt sich durch meine Lockgeräusche nicht stören.

Bild 5: Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)

Bild 6: Evtl. Viola x bavarica

Bild 7: Entspannte Ziegen sind entspannt.

Bild 8: Schon unterhalb des Gaisbergsenders: Weiße Leberblümchen (Hepatica nobilis alba)

Bild 9: Die Fernsicht ist bescheiden, bei etwa 40km ist schon Schluss.

Bild 10: Auch im Norden hat sich ein Staubschleier über das Alpenvorland gelegt.

Bild 11: Am Gaisbergplateau ist die Schneedecke inzwischen gewichen und hat den Frühlingskroküssen Platz gemacht (hier: Crocus albiflorus)

Eigentlich wollte ich oben eine Kleinigkeit essen, aber der Parkplatz ist gerammelt voll und so auch die Terrassen beider Wirtshäuser. Ich steige gleich wieder ab, dieses Mal über den Steig entlang der Lichtmasten Richtung Zistel.

Bild 12: Die kyrillbedingte Kahlseite mit Blick auf die Stadt.

Die Wiesen sind schon saftig grün, auch einige Bäume haben grellgrüne Farbtupfer hinzugefügt. Der Staubschleier ist auf eine Höhe von rund 1000m Seehöhe recht gleichmäßig abgesunken. Dazu windstill. Eine eigenartige Stimmung, auch vom Licht her. Dazu rasche Temperaturwechsel. Bei verdeckter Sonne fröstelt es einen beinahe, wenn sie wieder durchschimmert, steigt die Temperatur sofort um zwei, drei Grade.

Bild 13: Inzwischen am Rundwanderweg angekommen, ein neuer Stadtblick dank massivem Kahlschlag.

Da würde sich ja gleich anbieten, hier die geplante Mountainbikestrecke zu errichten ...

Bild 14: Sumpfdotterblumen (Caltha palustris)

Bild 15: Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) wächst direkt bei der Sendlwand (Kalk) neben dem Steg.

Bild 16: Bei jeder Gaisbergtour etwas Neues, dieses Mal: Die Kletterwand in der Nähe des Sendlwandstegs - gut gestufter und griffiger Fels.

Bild 17: Zurück bei der Gersbergalm. Hier wurde der Farbtopf ausgeleert.

Bild 18: Katze sieht mich und setzt sich dann erstmal hin.

Bild 19: Und gleich nochmal, geht unters Auto, fixiert mich und setzt sich hin.

Bild 20: Unterhalb vom Hiesl, rechts evtl. Viola reichenbachiana (Wald-Veilchen)

Links evtl. eine weißblühende Rauhaarige Veilchen (Viola hirta), dazwischen ein Lippenblütler - Echt-Gundelrebe (Glechoma hederacea), am Rand oben Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla steriis).

Bild 21: Quelle: Sonnblick - Aerosolmessdaten, zeigt die erhöhte Staub- und Rußkonzentration am Nachmittag.

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